Mobiles Atelier in Seniorenzentren, Pflegeheimen & Pfarrheimen

Mit meinem Konzept des mobilen Ateliers in Seniorenzentren, Pflegeheimen und Pfarrheimen bringe ich Kreativkurse und auf Wunsch auch kunsttherapeutische Angebote in den Alltag von Senioren. Sie stellen den Raum und ich bereite diesen entsprechend der Angebote für eine Kleingruppe von 6-8 Senior*innen vor. Der Atelierraum kann dabei der Essens- oder ein Aufenthaltsraum sein und befindet sich somit innerhalb der vertrauten Wohnbereiche.

Wie wirkt Kunsttherapie in Seniorenzentren und Pflegeheimen?

Wiederkehrende Rituale stellen einen wichtigen Rahmen für das Wirken im mobilen Atelier dar. Die Senior*innen können den geschützten Raum einer Gruppe als Ressource erfahren, in dem durch Gespräch und gemeinsames Gestalten soziale Teilhabe und die eigene Selbstwirksamkeit gefördert werden können. Ich begleite die Gruppe in ihrem Dialog, um durch bildnerische Methoden einen besseren Zugang zu sich selbst zu erlangen und durch den Austausch in der Gruppe vielfältige Perspektiven kennenzulernen.

Typische Themen für die kunsttherapeutischen Gruppenkurse in Seniorenzentren und Pflegeheimen

Die kunsttherapeutischen Gruppenkurse zeigen Ihre Stärken unter anderem in folgenden Bereichen:

  • Persönliche Entwicklung und künstlerische Selbsterfahrung
  • Selbstwirksamkeit und Selbstwert fördern
  • Geistige Beweglichkeit und motorische Fähigkeiten fördern und aufrechterhalten
  • Belastende Erfahrungen, Trauer und Verlust (besser) verarbeiten
  • Einsamkeit überwinden, soziale Teilhabe und die Gruppe als Ressource erfahren
  • Einen Ausgleich zum Alltag schaffen

Viele Klient*innen berichten, dass sie die Arbeit in der Gruppe als entspannend und beruhigend empfinden. Der gegenseitige Austausch macht ihnen Mut, gibt Ihnen Kraft und eine Aufgabe. Die Erfahrung der Gruppe als Ressource wirkt gegenseitig stabilisierend, entlastend und gibt ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. In der Gruppe können die Senior*innen Erfahrungen der Selbstwirksamkeit und des Selbstwertgefühls und Abwechslung vom Alltag erleben.

Wie ist meine Rolle als Kunsttherapeutin?

Ich begleite die Gruppe fachkundig unter Berücksichtigung gruppendynamischer Prozesse und Phasen. Dabei biete ich den Senior*innen Hilfe zur Selbsthilfe für den Ausdruck ihrer Gefühle beim Malen und vermittle interessante künstlerische Techniken.

Im Sinne einer integrativen Arbeitsweise lasse ich über die reine Kunsttherapie hinaus außerdem meine Kenntnisse der Systemischen Beratung und Entspannungspädagogik mit einfließen. Dadurch kann ich mich flexibel auf die Bedürfnisse der Gruppe während des therapeutischen Prozesses einstellen und die Senior*innen bestmöglich begleiten.

Ich biete den Teilnehmer*innen dabei meine volle menschliche Aufmerksamkeit mit Herz und Verstand, professionelle Allparteilichkeit und ein breites ressourcenorientiertes und lösungsorientiertes methodisches Repertoire. Als Kunsttherapeutin lege ich großen Wert auf eine wertschätzende, respektvolle und unvoreingenommene Haltung.

Selbstwirksamkeit und soziale Teilhabe erfahren, geistige und körperliche Beweglichkeit fördern

In der Gruppe erfahren die Teilnehmer*innen, dass sie nicht allein mit ihren Themen sind. Durch die gemeinsame künstlerische Betätigung können die Senior*innen erleben, was Sie bewegt, sich entspannen und zur Ruhe kommen. Die entstandenen Werke können in der Gruppe besprochen und aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden.

Dadurch lernen die Teilnehmer*innen auf Basis von Achtsamkeit, Empathie und gegenseitigem Respekt neben der eigenen auch die Perspektiven der anderen Gruppenmitglieder kennen und können dadurch neue Impulse und mehr soziale Teilhabe erfahren.

Auch lernen die Senior*innen sich selbst im Zusammenspiel mit anderen Menschen im Seniorenheim besser kennen. Im Rahmen der Gruppenkurse finden je nach Bedürfnissen der Gruppe und der einzelnen Teilnehmer*innen unter anderem Methoden zur Förderung der Selbst- und Fremdwahrnehmung, des Selbstbewusstseins und der Selbstwirksamkeit Anwendung.

Ablauf einer kunsttherapeutischen Gruppensitzung

Eine kunsttherapeutische Gruppensitzung im Seniorenzentrum dauert je nach angewandter Methode ca. 90 Minuten. Sie setzt sich im Wesentlichen aus den folgenden Komponenten zusammen.

1. Entspannungsübung

Zu Beginn jeder Sitzung führe ich mit der Gruppe eine ca. 5-minütige Entspannungsübung durch. Diese basiert auf dem wissenschaftlich anerkannten Autogenen Training und kann auch klang- und aromatherapeutische Elementen enthalten. So haben die Teilnehmer die Möglichkeit, erst einmal in Ruhe in der Sitzung anzukommen und den Alltag ein Stück weit hinter sich zu lassen.

2. Durchführung einer kunsttherapeutischen Methode

Darauf folgt eine Anleitung in einer auf die Bedürfnisse der Gruppe und die aktuellen gruppendynamischen Prozesse abgestimmten, kunsttherapeutischen Methode. Diese kann zum Beispiel ein Brainstorming zu einem bestimmten Thema sein. Anschließend gestalten die Senior*innen je nach gewählter Methode ein Bild oder eine Skulptur – entweder in Einzelarbeit oder manchmal auch als Gruppenbild. Als Materialien kommen dabei Wasser,- Acryl- und Gouachefarben, Ton, Kohle, Leinwand und verschiedene Papierarten und -größen zum Einsatz.

Die Senior*innen benötigen für die Teilnahme an meinen kunsttherapeutischen Angeboten grundsätzlich keinerlei künstlerische Vorkenntnisse. Es gilt das Motto „Jeder ist kreativ“.

3. Reflexion des erlebten Prozesses

Am Ende jeder kreativen Sitzung steht ein Gespräch, in dem ich die Gruppenmitglieder beim Reflektieren des erlebten Prozesses unterstütze. Grundsätzlich geht hier Wertschätzung vor Bewertung. Wir betrachten bedarfsweise und gemeinsam die fertigen Kunstwerke und besprechen, welche Erkenntnisse die Malerin oder der Maler des Bildes daraus zieht.

Dabei geht es nicht darum, dass andere Gruppenteilnehmer oder ich in besonderer Weise deuten, was von einem Gruppenmitglied verbildlicht wurde. Vielmehr unterstütze ich durch bestimmte Fragetechniken dabei, eine eigene Deutung vorzunehmen und das Unbewusste, das in jede Gestaltung einfließt, sichtbar und erfahrbar zu machen.

Durch das Vorstellen und Besprechen in der Gruppe werden vielfältige Perspektiven sichtbar und es können neue Erkenntnisse und Impulse entstehen.

So haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, ein tieferes Verständnis für sich selbst und für die eigenen Emotionen zu entwicklen und den Schlüssel für ihre individuellen Themen zu finden. Viele Teilnehmer*innen berichten an dieser Stelle von dem berühmten „Aha“-Effekt.

An wen richtet sich mein kunsttherapeutisches Angebot?

Als Kunsttherapeutin richtet sich mein Angebot an Senior*innen, die sich durch künstlerische Selbsterfahrung im geschützten Rahmen einer Kleingruppe persönlich weiterentwickeln und einfach eine gute Zeit zusammen mit anderen Menschen verbringen möchten.

Mein Angebot ersetzt im Falle körperlicher oder geistiger Erkrankungen keinesfalls eine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.

Was kostet die Teilnahme an einem kunsttherapeutischen Gruppenkurs?

Ein Kurs umfasst 6 Sitzungen à 90 Minuten. Das Honorar für die Durchführung der Gruppenangebote wird individuell mit der Einrichtung vereinbart.

Die Kursgebühr kann dann entweder direkt mit den Teilnehmer*innen oder aber mit Ihrem Seniorenzentrum oder Pflegeheim abgerechnet werden.

Die verwendeten (hochwertigen) Materialien werden von mir gestellt und sind ebenso wie die Anfahrt (Münster und Umgebung) in den Kosten inbegriffen.

Die Gruppenkurse finden ab 6 Teilnehmern statt.

Nach Ablauf eines Kurses können die Teilnehmer*innen auf Wunsch einen weiteren Sitzungszyklus buchen. Auch besteht die Möglichkeit, in individueller Absprache einen fest installierten Kurs anzubieten, der zum Beispiel regelmäßig wiederkehrend für je 90 Minuten an einem bestimmten Wochentag stattfindet. Viele Teilnehmer*innen erfahren die Gruppe als Ressource und nutzen diese gerne.

Mit Kreativ- und kunsttherapeutischen Angeboten das Angebotsspektrum des Seniorenzentrums erweitern

Wenn Sie Interesse an der Durchführung meines kunsttherapeutischen Gruppenangebots in Ihrem Seniorenzentrum oder Pflegeheim haben, dann vereinbaren Sie gerne einen Termin mit mir, um uns kennenzulernen und Einzelheiten zu besprechen.

Auf Wunsch stelle ich gerne einen gedruckten Flyer zur Bewerbung des Angebots unter den Senior*innen zur Verfügung.

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